Wie wasserdicht ist das OnePlus 6 wirklich? Wir haben es ausprobiert.

ANZEIGE (10.08.2018)

Für Käufer von Smartphones ist Schutz gegen Flüssigkeiten ein wichtiges Kriterium: Niemand will, dass sein Kauf im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fällt und danach nicht mehr funktioniert. Ganz besonders nicht beim OnePlus 6, das mit hervorragenden 88 Prozent im GIGA-Test abgeschnitten hat und für seine „herausragende Performance“ gelobt wurde.

Im Gegensatz zu seinen Konkurrenten der oberen Mittelklasse hat das Gerät jedoch keine IP-Zertifizierung, die das 6,28 Zoll-Display, den Snapdragon 845-Prozessor und die 16 Megapixel-Hauptkamera auch höchstoffiziell gegen Staub und vor allem Wasser schützt. OnePlus hat sich die Kosten des Zertifizierungsverfahrens gespart und lieber in die Entwicklung gesteckt – und gibt den im Vergleich zur Konkurrenz günstigeren Preis direkt an die Nutzer weiter.

IP steht für das sog. Ingress Protection-Rating der International Electrotechnical Commission, einer Normungsorganisation mit Sitz in Genf. Einem dualen, achtstufigen Klassifizierungssystem entsprechend vergibt die IEC Zertifikate, die Smartphones Schutz gegen Staub und Wasserkontakt in verschiedenen Stärken attestieren. Die zweite Ziffer steht dabei für die Wasserfestigkeit und schlüsselt sich wie folgt auf:

KennzifferWie gegen Wasser geschützt?
0Kein Schutz
1Schutz gegen Tropfwasser
2Schutz gegen fallendes Tropfwasser (bei bis zu 15 Grad Neigung)
3Schutz gegen fallendes Sprühwasser (bis 60 Grad gegen die Senkrechte)
4Schutz gegen allseitiges Spritzwasser
5Schutz gegen allseitiges Strahlwasser
6Schutz gegen allseitiges starkes Strahlwasser
7Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen (30 Minuten lang in bis zu einem Meter tiefes Wasser)
8Schutz gegen dauerndes Untertauchen in 1,5 Meter Tiefe
9Schutz gegen Wasser bei Hochdruck- oder Dampfreinigung


Aber auch ohne IP-Siegel ist das OnePlus 6 den Elementen nicht schutzlos ausgesetzt. Die Entwickler haben die diversen Anschlüsse des Geräts mit Dichtungen aus schwarzem Silikon versehen – wie es etwa auch bei jedem iPhone der Fall ist. Dichtringe sichern zudem den Lautsprecher und den Kopfhörereingang.

Doch wie zuverlässig sind diese Absicherungen? Wir haben eine Reihe von Tests durchgeführt und das OnePlus 6 dabei buchstäblich ins kalte Wasser geworfen.

1. Swiping in the Rain

Im Rekordsommer 2018 habt ihr wahrscheinlich schon längst vergessen, dass es ein Wetterphänomen namens „Regen“ gibt. Dabei handelt es sich laut Wikipedia angeblich um „Wasser, das nach Kondensation von Wasserdampf infolge der Schwerkraft auf die Erde fällt.“

Wenn ihr während eines Gewitters nach dem nächsten Car2Go sucht, empfiehlt es sich ein Smartphone zu besitzen, das ein paar Tropfen Wasser wegsteckt. Deshalb haben wir dem OnePlus 6 eine minutenlange Dusche verpasst und siehe da: Display und Kamera funktionieren weiter einwandfrei.

2. Sturm im Wasserglas

Ihr greift gedankenverloren nach dem Handy, doch das Wasserglas steht im Weg? Oder der Praktikant vermasselt seine einzigen Job und verschüttet die komplette Starbucks-Bestellung auf dem Konferenztisch? Situationen wie diese verhelfen eurem Telefon gerne mal zu einer unfreiwilligen Erfrischung. Im zweiten Teil unseres Tests haben wir „versehentlich“ ein Glas Wasser über das OnePlus 6 gekippt. Doch auch nach der Taufe läuft das Gerät unbeeindruckt weiter.

3. Auf Tauchstation

Es bedarf morgens nur einer kleinen Fehlfunktion eures noch immer im Tiefschlaf befindlichen Großhirns und euer Smartphone spielt in der Badewanne „Titanic“. Wir haben simuliert was passiert, wenn ein OnePlus 6 unfreiwillig für ein paar Sekunden zum U-Boot wird. Spoiler alert: nichts.

4. Handy waschen nicht vergessen!

Eine Studie der University of Arizona fand im vergangenen Jahr heraus: Euer Smartphone-Screen ist zehnmal dreckiger als ein Toilettensitz! Rund 17.000 verschiedene Bakterien tummeln sich auf dem Display eines durchschnittlichen Handy-Benutzers. Höchste Zeit also sich an den verspäteten Frühjahrsputz zu machen. Wir haben das OnePlus 6 zur Reinigung unter fließendes Wasser gehalten. Danach war es nicht nur wieder sauber, sondern auch weiterhin funktionstüchtig.

Fazit: Mit allen Wassern gewaschen

Wenn ihr in nächster Zeit eine Tiefsee-Expedition zum Wrack des Schlachtschiffs „Bismarck“ plant, solltet ihr das OnePlus 6 – so wie auch jedes andere handelsübliche Smartphone –wahrscheinlich besser an Land lassen. Für alle anderen Situationen aber gilt: Auch wenn das Gerät kein IP-Zertifikat aufweist, ist es faktisch so wassergeschützt, dass ihr euch im alltäglichen Umgang keine Sorgen machen müsst.

Wie wasserdicht ist das OnePlus 6 wirklich? Wir haben es ausprobiert.

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Für Käufer von Smartphones ist Schutz gegen Flüssigkeiten ein wichtiges Kriterium: Niemand will, dass sein Kauf im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fällt und danach nicht mehr funktioniert. Ganz besonders nicht beim OnePlus 6, das mit hervorragenden 88 Prozent im GIGA-Test abgeschnitten hat und für seine „herausragende Performance“ gelobt wurde.

Im Gegensatz zu seinen Konkurrenten der oberen Mittelklasse hat das Gerät jedoch keine IP-Zertifizierung, die das 6,28 Zoll-Display, den Snapdragon 845-Prozessor und die 16 Megapixel-Hauptkamera auch höchstoffiziell gegen Staub und vor allem Wasser schützt. OnePlus hat sich die Kosten des Zertifizierungsverfahrens gespart und lieber in die Entwicklung gesteckt – und gibt den im Vergleich zur Konkurrenz günstigeren Preis direkt an die Nutzer weiter.

IP steht für das sog. Ingress Protection-Rating der International Electrotechnical Commission, einer Normungsorganisation mit Sitz in Genf. Einem dualen, achtstufigen Klassifizierungssystem entsprechend vergibt die IEC Zertifikate, die Smartphones Schutz gegen Staub und Wasserkontakt in verschiedenen Stärken attestieren.

KennzifferWie gegen Wasser geschützt?
0Kein Schutz
1Schutz gegen Tropfwasser
2Schutz gegen fallendes Tropfwasser (bei bis zu 15 Grad Neigung)
3Schutz gegen fallendes Sprühwasser (bis 60 Grad gegen die Senkrechte)
4Schutz gegen allseitiges Spritzwasser
5Schutz gegen allseitiges Strahlwasser
6Schutz gegen allseitiges starkes Strahlwasser
7Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen (30 Minuten lang in bis zu einem Meter tiefes Wasser)
8Schutz gegen dauerndes Untertauchen in 1,5 Meter Tiefe
9Schutz gegen Wasser bei Hochdruck- oder Dampfreinigung


Aber auch ohne IP-Siegel ist das OnePlus 6 den Elementen nicht schutzlos ausgesetzt. Die Entwickler haben die diversen Anschlüsse des Geräts mit Dichtungen aus schwarzem Silikon versehen – wie es etwa auch bei jedem iPhone der Fall ist. Dichtringe sichern zudem den Lautsprecher und den Kopfhörereingang.

Doch wie zuverlässig sind diese Absicherungen? Wir haben eine Reihe von Tests durchgeführt und das OnePlus 6 dabei buchstäblich ins kalte Wasser geworfen.

1. Swiping in the Rain

Im Rekordsommer 2018 habt ihr wahrscheinlich schon längst vergessen, dass es ein Wetterphänomen namens „Regen“ gibt. Dabei handelt es sich laut Wikipedia angeblich um „Wasser, das nach Kondensation von Wasserdampf infolge der Schwerkraft auf die Erde fällt.“

Wenn ihr während eines Gewitters nach dem nächsten Car2Go sucht, empfiehlt es sich ein Smartphone zu besitzen, das ein paar Tropfen Wasser wegsteckt. Deshalb haben wir dem OnePlus 6 eine minutenlange Dusche verpasst und siehe da: Display und Kamera funktionieren weiter einwandfrei.

2. Sturm im Wasserglas

Ihr greift gedankenverloren nach dem Handy, doch das Wasserglas steht im Weg? Oder der Praktikant vermasselt seine einzigen Job und verschüttet die komplette Starbucks-Bestellung auf dem Konferenztisch?

Situationen wie diese verhelfen eurem Telefon gerne mal zu einer unfreiwilligen Erfrischung. Im zweiten Teil unseres Tests haben wir „versehentlich“ ein Glas Wasser über das OnePlus 6 gekippt. Doch auch nach der Taufe läuft das Gerät unbeeindruckt weiter.

3. Auf Tauchstation

Es bedarf morgens nur einer kleinen Fehlfunktion eures noch immer im Tiefschlaf befindlichen Großhirns und euer Smartphone spielt in der Badewanne „Titanic“. Wir haben simuliert was passiert, wenn ein OnePlus 6 unfreiwillig für ein paar Sekunden zum U-Boot wird. Spoiler alert: nichts.

4. Handy waschen nicht vergessen!

Eine Studie der University of Arizona fand im vergangenen Jahr heraus: Euer Smartphone-Screen ist zehnmal dreckiger als ein Toilettensitz! Rund 17.000 verschiedene Bakterien tummeln sich auf dem Display eines durchschnittlichen Handy-Benutzers.

Höchste Zeit also sich an den verspäteten Frühjahrsputz zu machen. Wir haben das OnePlus 6 zur Reinigung unter fließendes Wasser gehalten. Danach war es nicht nur wieder sauber, sondern auch weiterhin funktionstüchtig.

Fazit: Mit allen Wassern gewaschen

Wenn ihr in nächster Zeit eine Tiefsee-Expedition zum Wrack des Schlachtschiffs „Bismarck“ plant, solltet ihr das OnePlus 6 – so wie auch jedes andere handelsübliche Smartphone – wahrscheinlich besser an Land lassen. Für alle anderen Situationen aber gilt: Auch wenn das Gerät kein IP-Zertifikat aufweist, ist es faktisch so wassergeschützt, dass ihr euch im alltäglichen Umgang keine Sorgen machen müsst.

Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Redaktion der Ströer Media BRAND VOICE in Zusammenarbeit mit OnePlus erstellt.