iPhone-Akku pflegen, so gehts

Sebastian Trepesch 1

Wie sollte man den iPhone-Akku behandeln? Was sollte man nicht tun, um die Lebensdauer nicht unnötig zu verkürzen? Die wichtigsten Punkte sind schnell gesagt:

iPhone-Akku pflegen, so gehts

Akkupflege: iPhone nicht in heißer/kalter Umgebung verwenden

Heiß waren die letzten Tage. Lag das iPhone in der prallen Sonne, dürfte es manch einem passiert sein: Das Smartphone wollte vor der Nutzung erst abkühlen.

Das iPhone hat eine Sicherheitsschaltung, die bei zu heißen oder zu kalten Temperaturen das Gerät abschaltet (Spannungsabfall, Überhitzung). In einem solchen Fall also nicht ärgern, sondern freuen: Yeah, mein Gerät passt auf seine Gesundheit auf. Also: iPhone in den Schatten legen, langsam wieder an eine Normaltemperatur gewöhnen, dann lässt es sich nach einigen Minuten wieder anschalten.

Übrigens: Die Vorstufe der Komplettabschaltung ist, dass bei der Kamera der Blitz deaktiviert ist. Keine Panik, nach Abkühlung des Gerätes funktioniert er wieder (und auf den Blitz kann man in der Sonne eh verzichten …).

Kälte beeinträchtigt die Nutzung vorübergehend, Hitze kann dagegen die Akkuleistung dauerhaft einschränken. Apple empfiehlt in den technischen Spezifikationen:

  • iPhone, iPad, iPod und Apple Watch in einem Temperaturbereich von 0 bis 35 Grad einzusetzen.

Natürlich kann man die Apple Watch auch im Winter tragen. Körpertemperatur und Jackenärmel schützen vor Unterkühlung.

Nicht bei hohen Temperaturen aufladen

Die Umgebungstemperatur sollte man im Speziellen auch beim Aufladen beachten: Hitze ist schädlich. Beim Aufladen – hier erwärmt sich das Gerät zusätzlich – können Tasche oder Case die Temperatur zusätzlich stark erhöhen. Apple geht soweit, zu raten, in solchen Fällen das Gerät aus der Hülle zu nehmen.

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iPhone unbenutzt? Tiefenentladung vermeiden!

Eines für den iPhone-Akku gefährlichsten Ereignisse ist eine Tiefenentladung, welche sogar zur Zerstörung der Akkuzellen führen kann. Im Normalfall kann nichts passieren, da das iPhone einen Schutzmechanismus besitzt und sich rechtzeitig abschaltet. Problematisch ist hingegen eine längere Nichtnutzung des Smartphones: Ein leerer Akku kann durch die Selbstentladung zu sehr entladen werden. Nicht verwendete Geräte (gilt auch für iPods, Kameras etc.) sollte man deshalb alle paar Monate an die Steckdose hängen.

  • Nicht verwendete iPhones mit rund 50 Prozent Akkuladung lagern und alle paar Monate etwas nachladen.

Eine volle Aufladung von nicht genutzten Geräten ist übrigens nicht zu empfehlen, da das die Batteriekapazität einschränken kann.

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Weitere Hintergründe zur Akkupflege von iPhone, iPad & Co

Das war es im Großen und Ganzen schon, was man beachten muss. Manch Tipp, den man noch von früher kennt, ist heutzutage nicht mehr relevant. Damals verwendete man Nickel-Cadmium-Akkus. Heutzutage werden (wie im iPhone) meist Lithium-Ionen-Batterien verbaut. Diese muss man nicht vollständig entladen und anschließend komplett aufladen: Wer sein iPhone zu einem Viertel auflädt, hat nur 25 Prozent eines Ladezyklus „verbraucht“. Keine Angst vor unvollständigen Ladezyklen. Hin und wieder mal ein vollständiger Ladezyklus (also von 0 bis 100) soll allerdings bei der Kalibrierung der Anzeige helfen.

Wie man die maximale Laufzeit aus einer Akkuladung herausholt, haben wir nachgemessen und hier erläutert: iPhone-Akku schnell leer? Tipps für eine längere Laufzeit.

iOS Energiespartipps.

Brauchen die Apple-Geräte einen Klinkenanschluss?

Eventuell streicht Apple beim nächsten iPad den Kopfhöreranschluss – wie ja schon bei den iPhones geschehen (iPhone 7, iPhone 8, iPhone X). Findest du das schlecht oder ist es dir egal? Nimm an unserer Umfrage teil!

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